„Neue Ölkrise wird schlimmer als Finanzkrise“

•9. Februar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

(Die Presse)

Milliardär Richard Branson warnt vor höherem Ölpreis. Er ist damit nicht allein. Vergangenen Herbst enthüllte ein Insider, dass selbst die IEA die Gefahr schwindender Reserven herunterspiele, um Panik zu verhindern.

Wien (mac). Seit Monaten kostet ein Fass Erdöl (159 Liter) mit rund 70 Dollar nicht einmal die Hälfte dessen, was noch im Sommer 2008 dafür zu bezahlen war. Bewegung ist nur wenig in Sicht. Dennoch mehren sich Stimmen, die vor einem rapiden Anstieg des Ölpreises warnen. Den jüngsten Vorstoß wagte der britische Milliardär Richard Branson. Der Gründer von Virgin Airlines rechnet mit einer veritablen Ölkrise innerhalb der kommenden fünf Jahre, berichtet der britische „Guardian“. Die Auswirkungen, so Branson, würden jene der Finanzkrise bei Weitem in den Schatten stellen.

zum Artikel>>> http://diepresse.com/home/wirtschaft/economist/538552/index.do?_vl_backlink=/home/index.do

Die statistische Scheinwelt

•8. Februar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

FTD.de

Die offiziellen US-Statistiken werden immer abstruser: Folgt man ihnen, müssten die Gewinne der Firmen vermutlich doppelt so hoch sein wie derzeit ausgewiesen. Doch machen wir das Spielchen mit und rechnen ebenfalls mal bis zur Nachkommastelle.
Wieso hat die nichtagrarische US-Privatwirtschaft seit Ende 2007 mehr als 8,5 Millionen oder 7,4 Prozent der Stellen gestrichen, wenn die Herstellung von Gütern und Dienstleistungen in dieser Zeit doch bloß um 3,4 Prozent gesunken ist?

Und wenn diese Angaben der US-Statistik richtig sind: Wieso sind die Gewinne der Firmen dann nicht durch die Decke geschossen? Laut Produktivitätsbericht hat sich das Verhältnis der Verkaufspreise zu den Lohnstückkosten im nichtagrarischen Unternehmenssektor seit Ende 2007 um weitere 3,5 Prozent verbessert. Dieser Margenindikator lag im vierten Quartal um 9,4 Prozent über dem Durchschnitt und damit auf dem bei Weitem höchsten Stand im Beobachtungszeitraum seit 1950.

zum Artikel>>>http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/marktberichte/:das-kapital-die-statistische-scheinwelt/50071033.html

Ubuntu 9.10: Firefox 3.6 installieren – Semper Video

•27. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

In diesem VideoTutorial wird gezeigt, wie Sie auf Ihrem Ubuntu 9.10 den Firefox auf die neueste Version 3.6 aktualisieren können.

http://www.youtube.com/watch?v=YO7zvYcBeC0&videos=zQk_jlWbf0M&playnext_from=TL&playnext=1

Semper Video

Keine Erholung auf dem US-Häusermarkt

•21. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Ralf Streck 21.01.2010 – Telepolis

Der Ausgangspunkt der Krise wartet statt mit einer Erholung mit einem Negativrekord auf

Es begann am US-Immobilienmarkt Spekulationsblase in den USA platzt. Und angesichts dessen Bedeutung konnte leicht vorhergesagt werden, dass es keine reale Stabilisierung der US-Ökonomie geben wird, solange es keine Stabilisierung am Häusermarkt gibt. Und die Daten vom US-Häusermarkt sind schlecht, sehr schlecht. Das wirft ein trübes Licht auf die mögliche Erholung der Konjunktur.

Negativrekord-Jahr 2009

Ähnlich wie die Kauflaune hellt sich auch die Baulaune nicht auf. Im Gegenteil trübt sie sich offensichtlich sogar immer weiter ein. So wurden im Dezember erneut 4 Prozent weniger Bauten begonnen als im ohnehin schlechten Vormonat. Das ist ein neuer Negativrekord. Das gesamte Jahr 2009 war so schlecht, dass es alle Negativrekorde gebrochen hat. Das Handelsministerium teilte am Mittwoch in einer Vorrausschätzung mit, dass im vergangenen Jahr mit dem Bau von 554.000 Häusern begonnen wurde. Das sind sogar 39 Prozent weniger als 2008, als es noch 906.000 waren. Was die extrem miesen Daten auf dem Häusermarkt unterstreicht, ist die Tatsache, dass schon der Wert 2008 der schlechteste war, seit mit den Aufzeichnungen von Daten 1959 begonnen wurde…..

zum Artikel>>>http://www.heise.de/tp/blogs/8/146939

Talanx verklagt Bundesbank

•20. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

von Herbert Fromme  Köln – FTD.de

Nur bei der Bundesbank liegt das Geld wirklich sicher, glaubt der Versicherungskonzern Talanx – und will deshalb dort unbedingt ein Girokonto eröffnen. Der Vorstoß ist auch exemplarisch dafür, was die Versicherer seit der Finanzkrise von den Banken halten.

n der deutschen Finanzszene ist ein beispielloser Streit entbrannt. Nach FTD-Informationen hat der Versicherungsriese Talanx die Bundesbank verklagt. Der Hannoveraner Konzern will auf diesem Wege durchsetzen, bei der Zentralbank ein Girokonto eröffnen zu dürfen.
Einen entsprechenden Antrag hatte die Notenbank zuvor abgelehnt, wie Sprecher des Konzerns und des Instituts bestätigten. “Die Bundesbank führt grundsätzlich keine Konten für Wirtschaftsunternehmen”, sagte der Notenbanksprecher zur Begründung. Zur Talanx -Gruppe gehören unter anderem HDI-Gerling und Hannover Rück.

Hinter der spektakulären Klage steht ein tiefes Misstrauen des drittgrößten deutschen Versicherers gegenüber den Geschäftsbanken. “Nur ein Konto bei der Bundesbank ist wirklich insolvenzsicher”, sagte ein Talanx-Sprecher. Die Kundeneinlagen bei privaten Geldhäusern sind normalerweise vom Einlagensicherungsfonds abgedeckt – dieser allerdings sei “völlig unzureichend”, sagte der Talanx-Sprecher und verwies auf die Probleme des Fonds nach der Pleite der deutschen Lehman-Tochter während der Finanzkrise.

zum Artikel>>>http://www.ftd.de/unternehmen/versicherungen/:beispielloser-streit-talanx-verklagt-bundesbank/50062888.html

IWF-Chef warnt vor zweiter Rezession

•18. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

Mit Milliarden haben die Staaten ihrer Wirtschaft in der Krise gestützt, zögerlich nimmt die Weltwirtschaft wieder Fahrt auf. Doch IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn warnt: Mit dem Aufschwung kann es bald vorbei sein, wenn die Finanzspritzen wegfallen.
IWF-Chef Dominique Strauss-Kahn hat vor einer zweiten Rezession in einigen Staaten gewarnt, sollte das Ende der Konjunkturhilfen zu früh eingeleitet werden. “In den Industriestaaten verläuft die Erholung zögerlich”, sagte Strauss-Kahn am Montag in Tokio. “Wir müssen vorsichtig sein.”
Wenn die Hilfen einmal abgesetzt seien, werde es schwierig, bei einem zweiten Abtauchen der Wirtschaft neue Instrumente zu finden. Voraussetzung für einen Beginn der Exit-Strategie seien eine spürbare Rückkehr der privaten Nachfrage und Besserungen auf dem Arbeitsmarkt.

zum Artikel>>>http://www.ftd.de/politik/konjunktur/:konjunkturhilfen-iwf-chef-warnt-vor-zweiter-rezession/50061914.html

Moody’s prophezeit Griechenland schleichenden Tod

•14. Januar 2010 • Hinterlasse einen Kommentar

von Christine Mai – Ftd.de

Die Sorgen um das hoch verschuldete Land halten die Märkte in Atem. Die Ratingagentur rechnet zwar nicht mit einem Kollaps, warnt aber vor einem langsamen Ausbluten. Für Portugal entwerfen die Bonitätswächter ein ähnliches Szenario. von Christine Mai
Den Volkswirtschaften von Griechenland und Portugal droht nach Einschätzung der Ratingagentur Moody’s ein “langsamer Tod”. Die Bonitätswächter warnten am Mittwoch, die beiden Länder müssten einen größeren Teil ihrer Vermögen einsetzen, um Schulden abzustottern, während Investoren höhere Prämien dafür verlangen, dass sie Anleihen der zwei Staaten halten.
Ein solches Szenario sei zwar noch vermeidbar. Das Zeitfenster “wird aber nicht unbegrenzt offen sein”, schrieben die Bonitätswächter in einem Bericht. Vor allem Griechenland laufe die Zeit davon.

zum Artikel>>>http://www.ftd.de/finanzen/maerkte/anleihen-devisen/:schuldenlast-moody-s-prophezeit-griechenland-schleichenden-tod/50060085.html

Neuer Arbeitslosenrekord in der Euro-Zone und in den USA

•9. Januar 2010 • 1 Kommentar

Die Arbeitslosigkeit steigt ungebremst weiter und hat in der Eurozone die 10 % Marke erreicht, auch in den USA nimmt sie weiter zu.

Die Arbeitslosigkeit in der Euro-Zone hat den höchsten Stand seit elf Jahren erreicht, teilte die Europäische Statistikbehörde Eurostat in Brüssel am Freitag mit. In den 16 Euroländern stieg die saisonbereinigte Arbeitslosenquote im November von 9,9 % auf 10 %. Damit waren so viele Menschen in der Eurozone ohne Job wie seit August 1998 nicht mehr. Im Vergleich zum Vorjahr verloren 2009 mehr als drei Millionen Menschen in der Euro-Zone ihren Job.

Verglichen mit dem Vormonat sei die Zahl der Arbeitslosen um 102.000 auf mehr als 15 Millionen gestiegen. Abgeschlagener Spitzenreiter ist Spanien. Nach Angaben von Eurostat lag die Arbeitslosenquote in dem Land bei 19,4 %, das gerade wenig rühmlich die EU-Präsidentschaft übernommen hat. Wie die spanischen Statistiker kürzlich mitgeteilt haben, ist die offizielle Arbeitslosigkeit in dem Land auch im Dezember weiter gestiegen. Allein in diesem südeuropäischen Land, mit nur 40 Millionen Einwohnern, sind offiziell vier Millionen Männer und Frauen der aktiven Bevölkerung arbeitslos. Das ist mehr als ein Viertel aller Arbeitslosen in der Eurozone.

zum Artikel>>>http://www.heise.de/tp/blogs/8/146874